Schultiere

Schulhund Hanno

Hallo,

ich bin Hanno, ein Rauhhaardackel. Geboren wurde ich am 24.07.2019 auf dem Klosterhof in Maibusch, Hude. Meine Hundemama heißt Rena, meinen Hundepapa kenne ich nicht. Meine Menschenfamilie heißt Kempers/Weller und hat mich auf dem Klosterhof besucht, seit ich drei Wochen alt war. Mit neun Wochen bin ich zu meiner Menschenfamilie gezogen. Das war erst ganz schön ungewohnt. Ich musste ziemlich schnell mit in die Menschenschule gehen, obwohl ich doch erst 10 Wochen alt war. In der Schule sollte ich mich zunächst nur an die Geräusche und Gerüche gewöhnen. Ich bin erst immer in meiner Tragebox geblieben, wenn meine Menschenmama ihre Schulkinder unterrichtet hat. Nach ungefähr zwei Wochen durfte ich auch kurz im Klassenraum der 3c und 4b laufen. Aber nur kurz, ich war ja noch nicht stubenrein. Für mich war es wichtig, dass meine Menschenmama mit den Schulkindern Regeln erarbeitet hat, wie sie mich zu behandeln haben. Das klappt inzwischen ganz gut. Meine genauen Aufgaben in der Schule sind noch nicht ganz klar. Ich bin ja noch sehr jung und möchte mich noch nicht so festlegen, ob ich ein Lesehund werde, kleine Aufträge in der Klasse erledige oder einfach nur dabei sein werde. Klar ist, dass ich Kinder toll finde. Die Pausen im Büro finde ich auch ganz schön. Dort habe ich eine ganz große Schlafbox. Die brauche ich auch, denn Schule kann sooo anstrengend sein.

Ein bis zweimal in der Woche gehe ich in die Hundeschule. Dorthin begleitet mich ein Teil meiner Menschenfamilie. Die müssen da auch etwas lernen. Der Hundetrainer sagt, ich mache das dort schon ganz gut. Eigentlich sollte ich im Mai eine Gehorsamsprüfung ablegen. Die fällt aber aus, weil im Moment wegen Corona ja auch die Menschenschule ausfällt.

Hast du aufmerksam gelesen?

Dann schmeiße doch einen Zettel mit deinem Namen und den Antworten zu folgenden Fragen in den Postkasten am Sekretariat oder schreibe eine Email an:  birte.kempers@gs-hude-sued.de .

  1. Wann wurde Hanno geboren?
  2. Wo wurde Hanno geboren?
  3. Wie heißt seine Hundemama?
  4. Wie alt war Hanno, als er zum ersten Mal in die Schule ging?
  5. Wo verbringt Hanno seine Pausen?

Hühner

Picco, Pietje, Schoko, Zebri und der Hahn, der eine Henne ist

An unserer Schule gibt es liebevoll umsorgte Schulhühner. Alles fing im August 2018 mit einer traurigen Geschichte an. In den Sommerferien 2018 wurden 6 Hühnereier in einer Brutmaschine in der Küche von Frau Kempers ausgebrütet. 2 Küken schlüpften auch tatsächlich, leider verstarben beide am 7 Lebenstag. Der in der Schule aufgebaute Hühnerstall wurde in den Ferien mutwillig zerstört. Wir waren alle sehr fassungslos. Was für ein Start!?

Dennoch gaben wir unser Hühnerprojekt nicht auf, besorgten uns aber zunächst Legehennen sowie eine Glucke mit Küken. Dann kamen zeitweise noch drei Hähne dazu, somit hatten wir 2019 sogar 3 Küken. Von diesen Jungtieren haben wir eines behalten, das ist der Hahn, der eigentlich ein Huhn ist. Für dieses Tier brauchen wir noch einen Namen. Die Tiere werden im Moment von der 3c, der 4a und 4 b versorgt. Die Eier werden in der Schule verkauft. Wer sich um unsere lustigen Hühner kümmert, hat in der Pause nie Langeweile. In den Ferien kümmern sich gerne Familien um die Hühner. In dieser Zeit gibt es die Eier gratis als Dank für die Versorgung der Tiere dazu.


Bartagame Rudi

Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule kommen mit der Echse in Kontakt. Dabei lernen die Kinder die Tierart kennen. Sie beobachten, erforschen, streicheln und lernen gemeinsam mit dem Tier und entwickeln ihre emotionale und soziale Kompetenz weiter. Momentan kümmert sich die Klasse 1a im Schulalltag um die Bartagame. Die Kinder übernehmen Verantwortung für das Wohlbefinden des Tieres. Die Pflege der Bartagame beinhaltet das Füttern(Wasser, Obst/Gemüse, Lebendfutter), die Reinigung(Säubern der Futterstellen, Entfernung von Hinterlassenschaften) und die Pflege(Kontrolle des Körpers auf Wunden, evtl. Umgestaltung des Terrariums). Es gibt einen „Rudidienst“, den täglich zwei Kinder übernehmen.

An unserer Schule werden häufig Verstärkerpläne eingesetzt, um erwünschte Verhaltensweisen aufzubauen. Bei dieser Methode kann die Bartagame als „Belohnung“ eingesetzt werden. So wird das jeweilige Kind im gewünschten Verhalten gestärkt und erhält als Belohnung „Zeit mit Rudi“. Wird beispielsweise das Ziel einer Unterrichtsstunde erreicht, folgt ein Besuch bei der Bartagame.

Dazu kommt, dass der Umgang mit Rudi sehr behutsam sein muss. Das Tier bekommt Angst und möchte flüchten, wenn es zu laut oder zu hektisch wird. Ruhe und Gelassenheit sind beim Umgang mit der Bartagame sehr wichtig. Kindern, denen genau dieses Verhalten schwerfällt, können im Umgang mit Rudi daran arbeiten.